Was zum Teufel ist...

Mixed Reality

Sie haben schon oft das Schlagwort “Mixed Reality” gelesen, wissen aber nicht genau, was dahinter steckt?

Keine Angst; Das Wort hört sich komplizierter an, als die Sache ist.

Es ist ganz einfach:

Mixed Reality ist die Zusammenfassung von Augmented Reality und Virtual Reality. Die reelle Realität vermischt sich mit einer virtuellen Realität. Wir haben uns diese zwei Realitäten zu unserem Fachgebiet gemacht und möchten nochmal genauer darauf eingehen:

Augmented Reality

Seit Jahren lesen wir die Worte “Augmented Reality”, können uns wenig darunter vorstellen und bringen sie dahinter mit Technik und Science Fiction in Verbindung. Und eigentlich ist es auch wirklich eine blöde Phrase. Dabei ist die die erweiterte Realität, wie man es auf deutsch übersetzen könnte, schon längst in unser aller Alltag integriert:

Haben Sie jemals ein Fußballspiel im Fernsehen gesehen und sich über die eingeblendeten stets unbestechlichen Abseitslinien gewundert oder gefreut:

Das ist Augmented Reality. Ganz einfach!

Ein computergeneriertes Bild überlagert eine tatsächliche, echte Situation. Über einen Bildschirm kann man die Realität so anreichern.

In diesem Fall handelt es sich dabei um genauere Informationen, als man es mit dem bloßen Auge wahrnehmen könnte. Aber die digital erweiterte Realität lässt natürlich auch andere Spielarten zu:

  • weiterführende Informationen
  • visuelle Erklärungen
  • Grafiken, Videos, Sound
  • Objekte

Augmented Reality ist kein Hexenwerk, sondern bereits Realität.

Und die rasende technologische Entwicklung gibt nicht nur immer mehr Menschen die Möglichkeit eine digital erweiterte Realität auch unterwegs zu erkunden (Smartphones, Tablets!), sondern Ihnen auch die Chance es ohne unüberwindbaren Aufwand einzusetzen.

Deshalb kann es sehr lohnend sein, sich mit Augmented Reality etwas näher auseinanderzusetzen und mehr über die Möglichkeiten zu erfahren (oder selbst ausprobieren):

Virtual Reality

Virtual Reality kurz VR ist gerade für Laien die mit dieser neuen Technik noch keine Berührungspunkte hatten, ein Buch mit 7 Siegeln. Doch eigentlich ist es ganz einfach. VR bedeutet die Darstellung einer virtuellen Welt in 3D, welche computergeneriert ist. Durch das Tragen einer VR Brille kann man in diese 3D Welt im wahrsten Sinne abtauchen, sich darin bewegen und interagieren. Auch die Sinne gehen in der virtuellen Realität auf Reisen durch das Sehen, Riechen, Hören und die Haptik.

Somit entsteht eine neue Welt mit unglaublich vielen Möglichkeiten vorallem in diesen Bereichen:

  • Verkauf
  • Bildung
  • Tourismus
  • Gaming Branche

Unser VR-Steckenpferd ist neben der Gaming Branche, der Bildung und dem Tourismus, vorallem der Verkauf. Denn gerade im Verkaufsbereich bietet Virtual Reality ungeahnte Möglichkeiten platzsparend sein Produktportfolio zu präsentieren. Wir denken dabei an virtuelle Showrooms, in denen Ihre Kunden auf kleinsten Raum Produkte intensiv sehen, fühlen und kennenlernen können. Wie wäre es etwa, wenn Sie riesige Motoren ohne Mühe in seine Einzelteile zerlegen oder Ihre unzähligen PoS-Displays für den Kunden in Echtgröße auf nur 2 x 2 m präsentieren.

Haben Sie Lust endlich einmal selbst mit VR-Brille in die virtuelle Realität abzutauchen? Dann kontaktieren Sie uns noch heute und vereinbaren einen Termin zum Testen bei uns im Büro. Wir freuen uns, Sie bei Ihren ersten virtuellen Schritten zu begleiten und Sie in diesem Bereich zu beraten.

Weitere Infos zu VR finden Sie in unserem Blogbeitrag

Was bedeutet Virtual Reality? Fakten, Chancen, Ergebnisse

 

 

Märkte

Augmented Reality ist universell.

In vielen Bereichen wird Augmented Reality bereits erfolgreich eingesetzt und liefert zusätzliche Informationen. Es sind wenig Situationen vorstellbar, in denen wir alle uns nicht noch mehr und präzisere Informationen wünschen, in denen wir es möglichst einfach haben oder ein wenig mehr Spaß haben wollen.

All das kann Augmented Reality und wird es mit zunehmender Verbreitung von Smartphones und Tablets immer stärker einlösen!

Typische Anwendungsfelder die bereits heute und auch ohne sechstelliges Budget realisiert werden und damit auf einen Massenmarkt treffen können, sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit ;-)):

  • Tourismus: virtuelle Stadtführung, Überlagerung des heute mit historischen Situationen, Objekten, Bildern, Tönen…
  • Kunst: Ja, hier ist es nur die Fantasie, was man anstellen kann.
  • produzierende Industrie: Produktvisualisierungen, Bedienungsanleitungen, Spieltrieb, Emotionalisierung, Produkterklärung…
  • e-Commerce: Produktvisualisierungen (z.B. virtuelle Möbel im echten Zimmer, virtuelle Anprobe, etc.)
  • Einzelhandel: die Verkaufsfläche digital sinnvoll erweitern, z.B. mit zusätzlichen Informationen oder Einkaufsmöglichkeiten
  • Marketing: Augmented Reality als weiteres Medium, gewünschte Inhalte zu transportieren
  • als ganz besondere Form und Mischung aus produzierender Industrie und Marketing seien hier explizit  Verpackungen, Displays und Print aufgeführt. Diese Industrien produzieren schon heute die Medien, über die das Marketing und die produzierende Industrie ihre Botschaften transportiert. Augmented Reality als weitere Ebene dieser Medien anzubieten, liegt auf der Hand.
  • Gaming, Entertainment: mobiles Augmented Reality macht eine neue Form von Spielen, Interaktion und “Gamification” in verschiedenen Lebensbereichen möglich

Entwicklung

Das was Augmented Reality so interessant macht (neben den bereits bestehenden Möglichkeiten und Lösungen) ist die rasende technologische Entwicklung, die Verbreitung dieser Technik und damit auch die gesellschaftliche Nutzung und der daraus entstehende Wandel.

Auch Treffpunkt Idee hat keine (funktionierende :-)) Glaskugel. Die Vergangenheit lehrt, dass man Erfahrungswerte extrapolieren kann, so genau man will und trotzdem wird es in Zukunft etwas geben, womit man nicht gerechnet hat.

Trotzdem lohnt es sich, Entwicklungen zu beobachten, seine Schlüsse zu ziehen und zu versuchen, und bei der Gestaltung der Zukunft aktiv mit dabei zu sein.

Obwohl Augmented Reality bereits seit Jahren im Einsatz ist, wird es noch immer als Technologie der Zukunft gesehen.

Warum ist das so?

Bisher konnte die Technik nur sehr eingeschränkt und damit für spezielle Bereiche und damit nur in Nischenmärkten verwendet werden. Die Gründe dafür liegen in der teuren Technik, die vonnöten war um seine Realität mit Augmented Reality anzureichern (Spezialgeräte, Computer) genauso wie im aufwändigen Herstellungsverfahren der benötigten Software.

In beiden Bereichen hat sich die Technik nun soweit entwickelt, dass Augmented Reality für den Massenmarkt möglich ist und das Budget für die Erstellung entsprechender Inhalte auch vom Mittelständler oder sogar Kleinunternehmen zu schultern ist.

Auf Herstellerseite haben sich einige Standardlösungen wie z.B. von metaio, t-immersion, qualcomm oder layar etabliert, mit Hilfe derer es möglich ist Augmented- Reality Anwendungen kostengünstig zu produzieren.

Auf der Anwenderseiter verbreiten sich immer mehr Smartphones und Tablets(die meisten davon sind AR- fähig) und damit einhergehend verändern sich auch unser Verhalten und unsere Ansprüche. Wandel eben:

TNS-mobile-Nutzung

Um die Entwicklung deutlich zu machen, obige Zahlen in Prozenten ausgedrückt:

  • ca. 80% Wachstum bei Smartphone Nutzung in Dt.
  • mehr als 30% nutzen Smartphones bereits
  • mehr als 100% Wachstum bei Tablet- Nutzung

Wie gesagt, gängige Smartphones und Tablets sind augmented-reality fähig.

Aber werden diese Möglichkeiten von den Anwendern auch genutzt werden?

Bei dieser Frage lohnt sich der Blick auf die Technologie, die uns bisher erlaubt mobil und an echten Objekten digitale Zusatzinformationen einzuholen: die QR- Codes. Salopp gesagt, die Vorgängertechnologie, aus einer Zeit als unsere Smartphones noch nicht AR- fähig waren:

  • 48% der Verbraucher haben schon QR- Codes gescannt
  • 56% davon sind von Verpackungen abgescannt worden
  • 78% der Verbraucher können sich vorstellen Produkte oder Bilder mit dem Smartphone zu scannen, um zusätzliche Informationen zu erhalten
  • QR- Code Scan Wachstum zwischen Q1 2010 und Q1 2011 4549%!

Quellenangaben:

http://mghus.com/

http://www.burson-marsteller.com/default.aspx

http://heidicohen.com/qr-code-data/

http://static.aws3.mobioid.com/files/pdf/The-Naked-Facts-2H2010.2.pdf

http://www.youscan.me/blog/statistics/qr-codes-usage-stats-for-the-first-half-of-2011/

http://www.derhandel.de/news/technik/pages/POS-Technologie-Die-Zukunft-des-Einkaufens-wird-smarter-9045.html

Ausblick:

Es ist davon auszugehen, dass die Nutzung von Augmented Reality via Smartphone und Tablet im Alltag ein ähnliches, wenn nicht rasanteres Wachstum erfahren wird.

Und das, obwohl wir dazu noch immer die “Krücke” unser Smartphone zur Hand nehmen müssen.

Einen noch viel tiefgreifenderen Wandel in der Nutzung von Augmented Reality wird es geben, wenn wir den Bildschirm (z.B. per Brille) direkt und ohne unser aktives Zutun vor den Augen tragen und dieses Gerät mit natürlichen Gesten oder der Sprache steuern können.

Spätestens dann wird Augmented Reality Alltag sein und von uns genutzt, wie heute der Fernseher oder das Internet.

Aus diesem Grund ist es so wichtig bereits heute die Weichen zu stellen, Erfahrungen zu sammeln und diese Zukunft aktiv mitzugestalten.

Wir unterstützen Sie gern dabei!

Technik

Um das computergenerierte Bild möglichst passend in die tatsächliche Situation positionieren zu können gibt es verschiedene Techniken, die auch kombiniert angewendet werden können:

 

Ortsbasiertes Augmented Reality (Location based AR):

Das computergenerierte Bild ist abhängig vom Aufenthaltsort des Betrachters. So können z.B. zusätzliche Informationen über die Umgebung, in der man sich gerade befindet, eingeblendet werden:

junaiolbs

  • welches Gebäude ist das vor mir?
  • wo ist der nächste Geldautomat?
  • was kostet ein Zimmer in den Hotels um mich herum?

Für diese Technik kommt größtenteils das GPS unserer eigenen mobilen Geräte zum Einsatz.

 

Objektbasiertes Augmented Reality (Object based AR):

Das computergenerierte Bild ist abhängig von einem Bild oder Objekt, welches sich vor der Kamera des Betrachters befindet.

Dieses Bild oder Objekt wird üblicherweise Marker genannt und inzwischen gibt es sehr viele Möglichkeiten, was ein solcher Marker sein kann. Die gängigsten Marker sind heutzutage Bilder.

Schon mit Bildermarkern lässt sich ein sehr weites Feld abdecken, wenn man nur überlegt, was heutzutage alles bedruckt wird und damit auch ein potenzieller Marker für Augmented Reality ist:

  • Zeitungen, Magazine, Bücher
  • Plakate, Poster, Dekoartikel
  • Verpackungen und Displays
  • Bildschirm (wird nicht bedruckt ;-), aber kann natürlich ganz flexibel Bilder anzeigen:-)
  • T-Shirts,… und einiges mehr

Augmented-reality-Sunsystem

Auf diesem Bild fungiert ein einfacher Ausdruck als Marker und es können Objekte an beliebige Stellen projieziert werden.

Nicht nur Bilder, auch Formen können als Marker fungieren. Damit ist es möglich auch unbedruckte Objekte mit spezifischer Form digital zu erweitern. Diese Technik eignet sich besonders gut um z.B. Architekturmodelle mit digitalen Informationen zu erweitern, oder anstatt herömmlicher Bedienungsanleitungen direkt am echten Produkt zu visualisieren, wo etwas zusammen gehört.

 

Bewegungsabhängiges Augmented Reality (motion based tracking)

Hier wird es schon etwas spezieller, aber auch diese Technik wird sich rasant weiterentwickeln. Kameras können bestimmte Bewegungen, z.B. von Händen oder dem Gesicht vor der Kamera erkennen und daraus z.B. die genaue Position ermitteln.

Damit ist es z.B. möglich ein Gerät völlig ohne Berührung oder Sprachbefehl zu steuern, natürlicher eben. Auch möglich ist z.B. virtuelle Objekte an eine exakte Position im Gesicht oder bald auch am Körper zu projiezieren und damit die virtuelle Anprobe zu perfektionieren. Nicht nur für Online-Shops eine interessante Möglichkeit.

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